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Literaturverzeichnis Nachhaltiges Design


Der Schwerpunkt in diesem Literatur-
verzeichnis liegt auf dem Thema Nachhaltigkeit in den Bereichen Grafikdesign, Kommunikationsdesign und der damit verbundenen Printproduktion.

Dieses Verzeichnis erhebt nicht den Anspruch der Vollständigkeit, sondern listet hauptsächlich produktunabhängige, relevante und vertrauenswürdige Veröffentlichungen auf und will somit einen Einstieg in das Thema Nachhaltigkeit im Bereich Grafikdesign schaffen.

Die Einleitungen sind den Veröffentlichungen entnommen.

Die Anmerkungen sind namentlich gekennzeichnet und geben die Meinung und Einschätzung der Autoren wieder.

Die Copyrights der Autoren werden beachtet, daher werden nur Downloads von frei zugänglichen Dokumenten angeboten.

Stand: November 2011
2005
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Buch

Einleitung und Anmerkungen

Einleitung
Jedes Blatt Papier hat zwei Seiten: Einerseits ist es ein Kulturgut, andererseits ein Wegwerfprodukt. Trotz E-Mail und Computer sind wir weiter denn je vom papierlosen Büro entfernt, im Gegenteil: Unser Papierverbrauch steigt rasant an. Dabei ist Papier auch ein Paradebeispiel für den
Kreislaufgedanken, weil die Verwendung von Altpapier leicht möglich ist und die Umwelt merklich entlasten kann. Insbesondere bei Hygienepapieren, aber auch bei Büropapieren und Schreibwaren sollte man zu Altpapier greifen.
In dieser Publikation finden Sie einige Informationen über Papier und Tipps zum Papiersparen.
Anmerkung
Zuerst eine kleine Einführung in die Papierkunde: Holz, Zellstoff, Recycling … Danach ein Vergleich der Ökobilanz von Kopierpapier mit 100% Altpapier- und ohne Altpapieranteil: Übersichtlich und beeindruckend.
Die 12 Seiten inkl. guter Literatur- und Link-Liste bringen es auf den Punkt.
Christhard Landgraf
2000
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Broschüre

Einleitung und Anmerkungen

Inhalt
• Allgemeine Informationen zu Ökobilanzen
• Die „Ökobilanzen für Graphische Papiere“
• Empfehlungen an die Akteure
Aus dem Inhalt
Die wichtigsten konkreten Ergebnisse der Ökobilanzen sind:
• Es ist wesentlich umweltverträglicher, Altpapier wieder zu recyceln und daraus neues Papier herzustellen, als Altpapier zu verbrennen, um daraus Energie zu gewinnen. Altpapier auf Abfalldeponien zu beseitigen, ist aus Umweltschutzsicht die schlechteste Lösung.

Empfehlungen an Verlage, Druckereien, Büros und Verwaltungen
Verlage sollten für ihre Publikationen, Zeitungen und Zeitschriften Papier mit einem möglichst hohen Altpapieranteil benutzen. Ein höherer Altpapieranteil bedeutet mehr Umweltschutz. In Büros und Verwaltungen sollten für den Bürobedarf und zum Schreiben, Drucken, Kopieren und Faxen Papier benutzt werden, das zu 100 % aus Altpapier besteht. Dies ist aus Umweltschutzsicht auch den chlorfrei gebleichten Frischfaserpapieren vorzuziehen. Das vom Umweltbundesamt herausgegebene Handbuch „Umweltfreundliche Beschaffung“ (4. Auflage 1999) gibt hier weitere Tipps und Hinweise.
2006
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Artikel

Einleitung und Anmerkungen

Beginn des Artikels
NGOs berichten: Alle zwei Sekunden fällt Wald von der Fläche eines Fußballfeldes dem illegalen Raubbau zum Opfer. Rund 42 Prozent des industriell genutzten Holzes wird für die Papierproduktion verwendet. Weltweit werden pro Jahr ca. 328 Millionen Tonnen Papier und Pappe produziert.
Papier, ein alltägliches Wegwerfprodukt der Industrienationen. Täglich in den Händen, macht sich kaum jemand Gedanken über die Herkunft dieses früher so kostbaren Gutes. Der pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland beträgt 236 Kilogramm. Das ergibt eine Menge von ca. 19,5 Millionen Tonnen jährlich. Das bringt Deutschland an Platz vier der Top Papierverbraucher. Wir verbrauchen so viel Papier wie Afrika und Südamerika zusammen.
Gut ist: In Deutschland wird eine Menge Altpapier gesammelt. Der Einsatz von Altpapier (meist für Verpackungs- und Hygieneprodukte) liegt bei 66 Prozent.
Anmerkungen
Wichtige Zahlen zum Papierverbrauch sind hier kurz und schmerzlos zusammen gefasst.
Alle Angaben sind mit Quellen belegt und daher ist der Artikel neben einer Faktensammlung und Argumentationshilfe auch eine Link-Liste zu FSC- und Recycling-Papieren und NGOs.
Christhard Landgraf
2001
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Broschüre

Einleitung und Anmerkungen

Editoral
… Der «Ratgeber Papier» bietet Hilfe bei der Papierwahl und vermittelt die dafür notwendigen Grundlageninformationen und zeigt Zusammenhänge rund um den Papierkonsum auf. Der Papiermarkt ist laufend gewissen Änderungen unterworfen und somit treffen beim FUPS permanent neue Fakten ein. Deshalb sind auf der FUPS-Homepage unter www.ecopaper.ch aktuelle Informationen und Hintergrundinformationen zu allen Kapiteln abrufbar …
Anmerkungen
Ebenfalls ein guter, kleiner Ratgeber rund um’s Papier – mit Beschreibung aller "Öko"-Labels für Papier.
Christhard Landgraf
2006
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Buch

Einleitung und Anmerkungen

Einleitung
Umweltzeichen bieten eine Orientierungshilfe beim Einkauf für private und öffentliche Verbraucher. Die steigende Zahl der Labels führt jedoch zunehmend zur Verwirrung der Konsumenten.
Im Bereich Papier existiert in Deutschland seit mehreren Jahrzehnten das Umweltzeichen „Blauer Engel“ für Recyclingpapier. Die ökologischen Kriterien des „Blauen Engel“ setzen höchste ökologische Standards, die seit Einführung des Labels kontinuierlich weiter verbessert werden und damit einen optimalen Schutz von Umwelt und Gesundheit sowie ein Höchstmaß an Nachhaltigkeit garantieren.
Anmerkung
Zwei wichtige Seiten.
Christhard Landgraf
2008
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Broschüre

Einleitung und Anmerkungen

Zum Inhalt
Diese WWF-Broschüre zum Thema Papier fasst im Kern die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Untersuchung des Forstexperten Dipl.-Ing. Christian Bihlmaier zusammen, die an der Universität Larenstein (NL) entstanden ist.
Die Arbeit gibt einen guten Überblick über die Papierindustrie in Europa, den Papiermarkt und die derzeitige Entwicklung zertifizierter Papiere.Darüber hinaus fasst sie zusammen, wie Unternehmen die beiden wichtigsten Zertifizierungssysteme einschätzen und wie sich nach ihrer Meinung die Märkte für zertifizierte Papiere künftig entwickeln werden.
Der WWF nimmt diese Studie und die hier vorliegende deutsche Kurzfassung zum Anlass, einen eindringlichen Appell an alle Verantwortlichen der Papierindustrie und an die Verbraucher zu richten, über FSC-zertifiziertes Papier einen Beitrag zum Erhalt der Wälder zu leisten.Die komplette Studie kann (auf Englisch) heruntergeladen werden unter: www.wwf.de/certified_paper
Anmerkung
Diese Studie untersucht, wie Unternehmen der Papierbranche (Buch-, Zeitschriften- und Fachverlage), aber auch Papierhersteller die aktuelle und zukünftige Marktsituation von zertifiziertem Primärfaserpapier beurteilen und welche Motivation bezüglich des Einsatzes solcher Papiere vorliegt.
Die Studie untersucht die Zertifikate zu Primärfasern des FSC und desPEFC, da nur diese beiden Zertifizierungssysteme international verbreitet sind.

Hinsichtlich der Unterschiede zwischen FSC und PEFC stimmen sowohl die meisten Studien wie auch die befragten Unternehmen überein, dass der FSC anspruchsvollere Kriterien und wirksamere Kontrollmechanismen anwendet, Interessengruppen besser einbindet und bessere Marktchancen hat.
Der FSC erscheint den meisten befragten Unternehmen glaubwürdiger.

Autor/in: Friederike Farsen, Organisation: Verbraucherzentrale NRW, Mai 2009
aus "Hintergrundinformationen und Materialien zu Papier"